Kreis Tirschenreuth

Großes Interesse am Ausflug des Fichtelgebirgsvereins

Besuch in Falkenberg

Eine Besichtigung der renovierten Burg Falkenberg unternahm der Fichtelgebirgsverein mit rund 70 Wanderfreunden. Das Interesse übertraf alle Erwartungen. Schon von Weitem grüßte die Festung die Siebensternler von ihrem Granitfelsen, 1154 wurde sie erstmals erwähnt.

Die Neusorger erfuhren von wechselnden Burgherren bis zu Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg, der den Bau von 1936 bis 1939 restaurierte. Wegen seiner Beteiligung am Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Am Fuße der Burg Falkenberg erwartete ein "Burgfräulein" die Besucher. Ältere Mitreisende erreichten über den Aufzug die Burggemächer. Die beiden Führerinnen erwähnten auch die Umbaukosten: 8,5 Millionen Euro, der staatliche Zuschuss lag bei 85 Prozent.

In der Burg befinden sich Doppelzimmer und mehrere Räume, die für private Feiern und Hochzeiten angemietet werden können. Nach der 90 Minuten dauernden Führung durch die Burg kehrte die Besuchergruppe in einem alten Falkenberger Wirtshaus zu einem Zoigl mit Brotzeit ein.